Wie glaubhaft sind eigentlich die biblischen Wunderberichte?
Entspringen sie nicht dem unwissenschaftlichen Naturverständnis vergangener Zeiten?
Oder hat man Wunder als eine Art “Taschenspielertrick” eines willkürlich über seine Schöpfung verfügenden Gottes aufzufassen?
Lewis plädiert für die Realität von Wundern, indem er die Vorannahmen des Naturalismus hinterfragt – jener Philosophie, die das Übernatürliche ausschließt. Er dekliniert durch, inwiefern es überhaupt etwas außerhalb (oder über) der Natur Stehendes geben kann oder sogar muss. Dabei nimmt er alle vermuteten Einwände und Gegenargumente seiner Leser auf und beleuchtet sie von allen Seiten.
Dank Lewis’ tiefgründigem Humor und seiner sprühenden Fantasie, die sich immer wieder in ungewöhnlich bildhaften Beispielen niederschlägt, ist die Lektüre von “Wunder” nicht nur erhellend, sondern auch ebenso vergnüglich.
Geht man davon aus, dass Wunder möglich sind, dass es etwas gibt, das über die Natur hinausgeht, eine übernatürliche Welt, einschließlich eines wohlwollenden Schöpfers, der in die Realität eingreift, offenbaren sowohl das zentrale Wunder der Menschwerdung Gottes in Christus als auch alle anderen biblisch bezeugten Wunder das Wesen Gottes – und sind ein Grund zur Freude.
Ähnliche Bücher wie, Wunder:
Wunder aus Liebe / Wahre Geschichten und Wunder der Azusa Street
Über den Autor, C.S. Lewis
Clive Staples Lewis (1898–1963) war ein weltweit einflussreicher irischer Schriftsteller, Literaturwissenschaftler und christlicher Laientheologe. Er lehrte als Professor für englische Literatur des Mittelalters und der Renaissance an den Elite-Universitäten Oxford und Cambridge.
Bis heute gilt er als einer der bedeutendsten christlichen Denker des 20. Jahrhunderts, dessen Werke eine Brücke zwischen brillanter Intellektualität und tiefem Glauben schlagen. In seiner Jugend wandte sich Lewis enttäuscht vom Glauben ab und lebte viele Jahre als überzeugter Atheist.
Seine radikale Kehrtwende zum Christentum im Jahr 1931 wurde maßgeblich durch die intensiven nächtlichen Gespräche mit seinem engen Oxforder Freund und Kollegen J.R.R. Tolkien (dem Autor von Der Herr der Ringe) geprägt.
Diese Bekehrung veränderte Lewis’ Leben und Schreiben radikal. Er begann, seinen scharfen Verstand und sein literarisches Talent voll und ganz in den Dienst des Evangeliums zu stellen. Lewis besaß die seltene Gabe, komplexe theologische Wahrheiten in eine einfache, bildhafte und fesselnde Sprache zu übersetzen.
Weltberühmt wurde er sowohl durch seine fantastischen Romane wie „Die Chroniken von Narnia“ als auch durch seine meisterhaften apologetischen Werke zur Verteidigung des Glaubens, darunter „Pardon, ich bin Christ“ und „Dienstanweisung an einen Unterteufel“. Seine Bücher haben bis heute Millionen von Menschen weltweit geholfen, den christlichen Glauben rational zu verstehen und emotional tief zu ergreifen.















